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Ortsverband Samtgemeinde Fredenbeck
und
ÖKOLOGISCH - SOZIALER AKTIONSFONDS

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Claas Goldenstein +++ Der NiedersÀchsische Weg +++

von 5
30.08.2020 ---> Kategorie : 2020 Mitteilungen
Öffentliche MV
ACHTUNG.
Änderung des Treff-Ortes:
Leider können wir uns im San Valentino nicht treffen, deshalb tagen wir bei der Familie Weh, Holzweg 4, Fredenbeck. Donnerstag, 3.9., 20:00 Uhr
Auch Menschen, die bisher nicht bei den GRÜNEN "aufgeschlagen" sind, sich hier herzlich willkommen.
26.08.2020 ---> Kategorie : 2020 allgemein
Seefried will Landrat werden
Erinnern Sie sich? Vor 5 Jahren hatten wir GRÜNEN die Landtagsabgeordnete Elke Twesten als Kandidatin fĂŒr die Landratswahl benannt.
Was ernteten wir HÀhme und Spott, vor allem aus dem CDU-Lager. Man könne doch nicht einfach eine Landespolitikerin, die keine Erfahrung in einer Verwaltung habe und auch nicht Juristin sei, auf einen solchen verantwortungsvollen Posten heben wollen.
UND JETZT? Jetzt glaubt ein -zugegebener Maßen pfiffiger- ParteifunktionĂ€r, Herr Seefried, und mit ihm seine Parteifreunde, dass solche Anforderungen bei ihm nicht von Nöten seien. Welch ein Sinneswandel. Seefried hat weder Verwaltungserfahrung, noch ist er Jurist. Aber das Parteibuch CDU reicht dafĂŒr wohl.

08.07.2020 ---> Kategorie : 2020 Artenschutz
Volksbegehren
Volksbegehren Artenvielfalt startet Unterschriftensammlung
Worauf noch warten!?
Ein AktionsbĂŒndnis aus ĂŒber 150 Initiativen, Parteien, Vereinen und VerbĂ€nden in ganz Niedersachsen ruft ab sofort dazu auf, das „Volksbegehren Artenvielfalt“ zu unterstĂŒtzen. Jede Person, die bei niedersĂ€chsischen Landtagswahlen wahlberechtigt ist, darf unterschrieben. Das AktionsbĂŒndnis will denn ArtenrĂŒckgang stoppen.
Nachweislich gibt es immer weniger Insekten, Vögel und kleine Wildtiere. „Die Älteren unter uns werden sich erinnern,“ so Wolfgang Ebbinghaus vom NABU aus Buxtehude, „dass im Sommer total schnell massenhaft tote Insekten an der Windschutzscheibe des Autos oder am Motorradhelmvisier klebten. Radfahren ohne Brille? Undenkbar! Und heute?“
„Unsere Lebensgrundlagen sind bedroht“, sagt Dierk Breimeier von Artist for Future. „Es ist schon 5 nach 12!“

Das AktionsbĂŒndnis will diese Entwicklung stoppen. Es unterstĂŒtzt einen Gesetzesentwurf, der das niedersĂ€chsische Naturschutz-, das Wasser- und das Waldgesetz Ă€ndert. „Entstehen sollen sogenannte BiotopverbĂŒnde, damit Insekten, Vögel aber auch RebhĂŒhner und Hasen von einem Biotop ins nĂ€chste wandern können“, erklĂ€rt ein Harsefelder. Ralf Poppe ist einer der Koordinatoren des BĂŒndnisses fĂŒr den Landkreis Stade. „Zum Beispiel sollen 10% der Landesforsten wieder ‘Urwald‘ werden, außerdem geht es um GewĂ€sser-, Wege- und Ackerrandstreifen.“

Seit 2010 haben Regina und Ralf Poppe die ‘grĂŒne‘ Politik fĂŒr sich entdeckt und ein Auge darauf, was man bewegen kann und wo Verantwortlichkeiten liegen. Poppe macht klar: „Unsere Landwirte sind Landschaftsgestalter mit einem immensen Einfluss aber auch die Leidtragenden. Ohne sie geht es nicht und Naturschutz darf nicht zu ihren Lasten gehen.“ Deshalb sehe der Entwurf vor, dass die Bauern, die durch die neuen Regeln in ihrer der guten fachlichen Praxis entsprechenden BerufsausĂŒbung eingeschrĂ€nkt und dadurch Einkommensverluste erleiden wĂŒrden, einen Ausgleich aus Steuermitteln erhalten. „Landwirtschaftspolitik und Marktbedingungen zwingen unsere Bauern zu einem Spagat: Einerseits gelte es, alles aus den Böden herauszuholen, um die Existenz zu retten, auf der anderen Seite gehe das zu Lasten der Fruchtbarkeit.“

Das AktionsbĂŒndnis hat 6 Monate Zeit, um 25.000 Unterschriften zu sammeln, um das eigentliche Volksbegehren starten zu dĂŒrfen. Wird diese Zahl erreicht, dann bekommt es weitere 6 Monate fĂŒr das Volksbegehren selbst. Sobald 10%, das sind ca. 610.000 Menschen, oder mehr gĂŒltige Unterschriften vorliegen, muss sich der Landtag mit dem Gesetzesvorschlag befassen. Lehnt der den Vorschlag ab, dann ist ein Volksentscheid möglich.

„Unsere Natur hat sich ĂŒber Jahrmillionen entwickelt und befand sich einmal in einem ganz wunderbaren, natĂŒrlichen Gleichgewicht. Bis der Mensch daherkam und meinte, Tiere und Pflanzen zum eigenen Nutzen ausbeuten zu können.“ Ralf Poppe ist Radfahrer und Naturliebhaber aus Leidenschaft: „Schauen wir uns doch mal um: Straßen, Wohnungsbau, Gewerbegebiete - wo gibt es denn noch Lebensraum fĂŒr Tiere und Pflanzen?“ JĂŒngst habe man in Harsefeld den FlĂ€chennutzungsplan dahingehend geĂ€ndert, dass 92 Hektar neue Baugebiete ausgewiesen werden könnten. „Da hat sogar der Landkreis sein Veto eingelegt“, erklĂ€rt Poppe, „das ist zu viel!“ Nun seien es ‘nur‘ noch 61 Hektar und die Devise mĂŒsse lauten: Landschaftsplan first! Ja, man könne gut leben in Harsefeld, findet der Artenvielfalt-Koordinator, aber man mĂŒsse genau im Blick behalten, wohin sich der Ort entwickele: „In Richtung Stadt? LĂ€ndlich bleiben? Sollen wertvolle NaturrĂ€ume erhalten bleiben?“
Womit sich der Kreis schließt zwischen dem Volksbegehren Artenvielfalt Niedersachsen und der Welt, in der wir leben wollen. „Es braucht Möglichkeiten und Mut fĂŒr VerĂ€nderungen“, wissen Poppe und seine Mitstreiter. „LandschaftsplĂ€ne sind eine gute Sache, aber wir können mehr, als das geforderte Minimum.“

Unterschriftenlisten sind im Internet unter www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt oder bei den lokalen AktionsbĂŒndnissen erhĂ€ltlich. „Bitte achten Sie darauf, dass auf einer Liste nur Menschen unterschreiben, die in derselben (Samt-)Gemeinde wohnen sowie auf die sonstigen Regeln. Nach Mitgliedsgemeinden derselben Samtgemeinde mĂŒssen Sie nicht unterscheiden.“, sagt Wolfgang Ebbinghaus. Dierk Breimeier ergĂ€nzt: „Wenn jemand aus einer anderen Gemeinde unterzeichnen möchte, schicken Sie sie oder ihn nicht weg! Legen Sie einfach einen anderen Bogen vor.“
Die BĂŒndnisvertreter weisen darauf hin, dass die Motivation der Landesregierung den vorgeschlagenen Gesetzesentwurf zu verabschieden oder einen eigenen vorzulegen umso grĂ¶ĂŸer ist, je schneller viele Unterschriften zusammenkommen. Deshalb fordern sie ihre MitbĂŒrgerInnen auf: „Machen Sie mit. Unterschreiben Sie fĂŒr den Erhalt der Artenvielfalt. Jetzt!“
 

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Der ÖKOLOGISCHE-SOZIALE  AKTIONSFONDS unterstĂŒtzt vielfĂ€ltige AktivitĂ€ten aus den Bereichen Ökologie und Soziales auf Samtgemeindeebene
 

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